Herausforderung für den Mittelstand: Unternehmensnachfolge finanzieren

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Neben der Sanierung/Restrukturierung von Unternehmen und der Finanzierung von Investitionen ist die Unternehmensnachfolge einer der wichtigsten Bereiche, in denen eine Sale & Lease Back-Lösung zum Tragen kommt. Gerade bei der Unternehmensnachfolge sind die finanziellen Herausforderungen groß.

Steigt im Rahmen der Unternehmensnachfolge ein neuer Gesellschafter ein – sei es ein Externer oder ein Mitglied der eigenen Familie –, bedeutet das für ein Unternehmen meist eine große Zäsur. Oft verlangen die Banken zusätzliche Sicher­heiten, Mitarbeiter verlassen das Unternehmen oder müssen abgefunden werden. Im schlimmsten Fall brechen Kunden weg, oder Lieferanten versuchen die Konditionen neu zu verhandeln. Dazu kommen die Ablösung von Altverträgen, Risikovorsorge, Abwicklungskosten etc.
Mit der Finanzierung der Gesellschaftsübernahme ist der Käufer meist ausreichend belastet, hat Sicher­heiten vergeben und Darlehen aufgenommen. Besteht darüber hinaus Kapitalbedarf für anstehende Investitionen und Erweiterungen, also für typische Finanzierungsherausforderungen bei der Nachfolge, so gibt es dafür oft keinen Spielraum mehr.

Stille Schätze heben
Fast jeder zweite potenzielle Übernehmer hat Schwierigkeiten, die Unternehmensnachfolge finan­ziell zu stemmen. Dabei ist die Zahl der Unternehmen, bei denen die Nachfolge geregelt werden muss hoch: Bis 2017 suchen laut der KfW Förderbank 580.000 Unternehmen in Deutschland einen neuen Inhaber.
Was viele in dieser Situation häufig nicht im Blick haben: Unternehmen aus dem produzierenden Gewerbe verfügen mit ihren Maschinenparks und Anlagen meist über „stille Schätze“ im Unternehmen, die sich gut eignen, um neue Liquidität zu generieren und damit die Betriebsübernahme finanziell zu entlasten.

Und so funktioniert Sale & Lease Back
Gehoben werden diese Schätze mittels Sale & Lease Back. Experten ermitteln den aktuellen Zeitwert der Maschinen des Unternehmens. „Der Zeitwert ist der Wert abzüglich Abbau, Transport und Ingangsetzungsaufwendungen eines Investors und dient uns gleichzeitig als Kaufpreis. Von der Prüfung bis zur Genehmigung und schließlich der Auszahlung des Kaufbetrages vergeht aufgrund der schlanken internen Prozessabläufe und des hohen Erfahrungsschatzes der Nord Leasing GmbH meist nur wenig Zeit. Somit kann die Liquidität vergleichsweise schnell zur Verfügung gestellt werden“, sagt Nord-Leasing-Geschäftsführer Thomas Vinnen.
Hinsichtlich der Nutzung der Maschinen ändert sich nichts. Sie stehen dem Unternehmer unverändert und ohne Unterbrechung für die Produktion zur Verfügung. Der Unternehmer, der die Maschinen zurückleast, zahlt monatliche Raten, die sich aus den erwirtschafteten Umsätzen finanzieren und ergebniswirksam in die Gewinn-und-Verlust-Rechnung des Unternehmens einfließen. Die Vorteile einer solchen Sale & Lease Back-Lösung liegen nicht nur darin, dass bei uneingeschränkter Nutzung der Maschinen und Anlagen zügig neue Liquidität generiert wird. Auch die Eigenkapitalquote wird verbessert, indem die finanzierten Maschinen aus der Bilanz herausgelöst werden. Außerdem können durch das Heben stiller Reserven Buchgewinne generiert werden.

Der Artikel ist unter der Rubrik Corporate Finance  auch in der aktuellen Ausgabe von inpuncto erschienen.

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