Employer Branding im Mittelstand – im Schatten der Großkonzerne

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Angermann-Gruppe

Warum ist es heute so wichtig, sich als attraktiver Arbeitgeber zu präsentieren?
Zunächst einmal war es nie unwichtig, als Unternehmen für die eigene Belegschaft oder potenzielle BewerberInnen attraktiv zu sein. Mir war es immer schon ein Anliegen, dass sich unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in hohem Maße mit dem Unternehmen identifizieren und dass es eine positive und leistungsmotivierende Stimmung gibt. Die überdurchschnittlich lange Firmenzugehörigkeit zahlreicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die zum Teil bereits seit der Ausbildung bei Angermann tätig sind, zeigt, dass wir hier bereits viel richtig gemacht haben. Heute sind die Anforderungen an die Arbeitgebermarke, das sogenannte Employer Branding, allerdings deutlich gestiegen.

Woran liegt das?
Aus unserer Sicht liegt das am zunehmenden Fachkräftemangel in Deutschland. Für viele mittelständische Unternehmen wie uns besteht die Notwendigkeit, aus dem Schatten der Großkonzerne hervorzutreten und sich als Arbeitgeber zu positionieren. Hierbei müssen wir zumeist erfindungsreicher sein, da wir für diesen Zweck im Vergleich nur deutlich geringere Ressourcen aufwenden können. Die Konkurrenz sitzt nur einen Klick weiter, was eine größere Vergleichbarkeit als früher zur Folge hat. Während lange Zeit hohe Gehälter und Firmenwagen zu den Anreizen zählten, sind heute Work-Life-Balance und die Vereinbarkeit von Familie und Job wichtigere Themen bei den Young Potentials.

Welche konkreten Vorteile versprechen Sie sich davon, in Ihre Arbeitgebermarke zu investieren?
Für uns ist das ein Investment in die Zukunft. Aktuell haben wir zwar nur selten Schwierigkeiten, offene Stellen adäquat zu besetzen, aber uns ist durchaus bewusst, dass dieser Status quo nicht in Stein gemeißelt ist, und dass gerade im Hinblick auf jüngere Zielgruppen die Marke zwingend aufgebaut werden muss.

War das auch der Beweggrund dafür, vor kurzem Recruitingfilme zu drehen, in denen sich alle Unternehmen der Gruppe präsentieren?
Absolut. Wir möchten mit den Filmen gezielt junge potenzielle Bewerber ansprechen und zeigen, wofür wir stehen. Außerdem wollen wir vermitteln, wie das besondere Angermann-Gen aussieht. (siehe auch unser Interview mit Regisseurin Marina Kem, Sterntaucher Filmproduktion in Hamburg)

Was kennzeichnet denn das Angermann-Gen?
Das ist zum einen die Bezeichnung dafür, wie Mitarbeiter bereichsübergreifend bei uns ticken. Viele verstehen sich als Unternehmer im Unternehmen. Das setzt eigenständiges Handeln, ein hohes Maß an Eigenmotivation und eine sehr gute Teamfähigkeit voraus. Um die passenden Kandidaten zu identifizieren, gehen wir bewusst eigene Wege. Daher habe wir auch ein kein automatisiertes Bewerbungsverfahren. Wir führen keine Assessment-Center durch, sondern bevorzugen persönliche Gespräche, ein Predictive-Index-Verfahren und gegebenenfalls Probearbeitstage, damit sich der Bewerber oder die Bewerberin vor Ort ein persönliches Bild machen kann. Außerdem ist das Angermann-Gen eine Beschreibung dafür, wie wir uns als Familienunternehmen verstehen: Kurze Wege, flache Hierarchien und immer ein offenes Ohr für die Sorgen und Belange unserer Mitarbeiter.

Aktuelle Stellenangebote in der Angermann-Gruppe finden Sie auf unserer Website.

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