Angermann Juniormakler absolute Spitze in Hamburg

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Traditionell werden in Hamburg die meisten Mietvertragsabschlüsse unter 500 m² getätigt. Kleinere Unternehmen mit bis zu 30 Mitarbeitern sorgen hier für eine sehr dynamische Nachfrage. Einen bestimmten Branchenfokus gibt es nicht. Von der Beratungsbranche bis zu kreativen Startups ist alles an Büromietern vertreten. Knapp 100.000 m² Bürofläche wurden bisher in diesem Flächensegment vermittelt. Der Juniormakler-Pool der Angermann-Bürovermietung setzt sich mit einem Marktanteil von 16 %  an die Spitze des Büromarkts der Hansestadt.

Für Firmen dieser Größenordnung, bei denen ein Umzug ansteht, ist es in jedem Fall wichtig, rechtzeitig mit der Bürosuche anzufangen. Empfehlenswert ist eine Vorlaufzeit von sechs Monaten vor dem gewünschten Umzugsdatum. Bedingt durch das immer geringer werdende Angebot an freien Büroflächen, ist zudem seitens der Mieter Flexibilität und Kompromissbereitschaft gefordert.

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Cirtec Medical Systems, LLC übernimmt 100% der Anteile an der Vascotube GmbH

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Die US-amerikanische Cirtec Medical, ein End-to-End Outsourcing Partner mit einem Fokus auf implantierbare Medizinprodukte, übernimmt die Vascotube GmbH aus Birkenfeld, einen Hersteller von Nitinolrohren.


Ein internationales Oaklins-Team unter der Führung von Oaklins Germany hat die Verkäufer exklusiv beim Verkauf der Vascotube GmbH beraten. In Form eines strukturierten Verkaufsprozesses wurden mehr als 50 ausgewählte nationale und internationale Kandidaten angesprochen. Aus der Due Diligence mit drei Interessenten identifizierte sich letztlich Cirtec Medical als idealer Käufer für das Unternehmen. Das bisherige Vascotube-Management bleibt dem Unternehmen auch nach der Transaktion erhalten. Die Transaktion konnte innerhalb eines Zeitfensters von unter sechs Monaten zur großen Zufriedenheit des Verkäufers abgeschlossen werden. Die rechtliche Beratung des Käufers erfolgte durch SKW Schwarz Rechtsanwälte.

Die Vascotube GmbH hat sich seit Gründung im Jahr 2004 zu einem der weltweit führenden Hersteller von Nitinolrohren entwickelt. Nitinol ist eine Formgedächtnis-Legierung aus Nickel und Titan und gilt als ein sehr anspruchsvoller Werkstoff, dessen besonderen Verformungseigenschaften in der minimalinvasiven Chirurgie eine immer größer werdende Rolle spielen. Die implantierbaren Nitinolrohre aus dem Hause Vascotube zeichnen sich durch beispiellose Präzision, Verarbeitbarkeit und Langlebigkeit aus. Grundlagen der Qualitätsführerschaft sind unter anderem die über Jahre eigens entwickelten Fertigungsverfahren und Fertigungsmaschinen. Internationale Kunden aus der Medizintechnikindustrie schätzen die hohe Zuverlässigkeit und gleichbleibend hohe Qualität der Produkte und greifen speziell für hochanspruchsvolle Endprodukte, wie für Herzklappen oder für neurovaskuläre Stents, auf Spezifikationen von Vascotube zurück.

Cirtec Medical mit Hauptsitz in Brooklyn Park, Minnesota, und weiteren Fertigungsstandorten in Enfield, Connecticut und Los Gatos, Kalifornien, gilt als einer der führenden Entwicklungs- und Fertigungspartner für implantierbare Medizinprodukte und zählt namhafte Medizintechnikkonzerne zu seinen Kunden. Das Produktspektrum umfasst unter anderem Implantate zur Neuromodulation, zur Medikamentenverabreichung sowie zum Herzrhythmusmanagement. Erst im zurückliegenden Sommer hatte die britische Private Equity Gesellschaft 3i Group plc einen dreistelligen Millionenbetrag in Cirtec Medical investiert, um dem Unternehmen ein gezieltes Wachstum über Zukäufe zu ermöglichen.

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Bugatti Veyron unter dem Hammer

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Der Bugatti Veyron ist ein Auto der Superlative. Nur 450 Exemplare sind gebaut worden, seine Fahrleistungen sind legendär. Die Auktionsplattform netbid.com hat dieses seltene Fahrzeug in ihr Angebot aufgenommen. Seit Anfang Dezember befindet sich ein Exemplar des Hypersportwagens Bugatti Veyron 16.4 im Onlineverkauf gegen Höchstgebot – Schätzwert: 1,5 Millionen Euro.

netbid.com ist im Bereich der Vermarktung gebrauchter Investitionsgüter ein europaweit nachgefragtes Angebot. Über 6.500 Maschinen und Anlagen haben 2017 in 90 Auktionen und Direktverkäufen über die Auktionsplattform ihren Eigentümer gewechselt. Da das Kerngeschäft der Vermarktung aus Insolvenzen aufgrund der anhaltend guten Wirtschaftslage in Deutschland immer weiter zurückgeht, hat das Management der NetBid AG das Ruder rechtzeitig umgelegt. Die Auktionsplattform wurde branchenübergreifend stärker an Unternehmen ausgerichtet, die ihre gebrauchten Investitionsgüter zu Höchstpreisen verkaufen wollen. Mit Erfolg: Immer mehr Unternehmen verlassen sich beim Verkauf ihrer gebrauchten Produktionsmaschinen oder ihres Fuhrparks auf die Kompetenz der Hamburger.

Der Höhepunkt des Auktionsjahres ist ein Leckerbissen für alle Autonarren: Erstmals kommt ein Bugatti Veyron unter den Hammer. „Wir freuen uns über dieses Angebot ganz besonders“, sagt Clemens Fritzen, Vorstand der NetBid AG. „Dass der private Verkäufer diesen besonderen Verkauf in unsere Hände gegeben hat, beweist, wie attraktiv unser Leistungsspektrum für Versteigerungen und Verkäufe ist. Wir finden für jedes Produkt einen neuen Eigentümer.“

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Oaklins berät QuEST bei dem Erwerb der IT Six Global Services SRL in Rumänien

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Die in Singapur ansässige QuEST Global Engineering („QuEST“), einer der führenden globalen Ingenieurdienstleister, hat die rumänische IT Six Global Services SRL erworben. Seitens des Verkäufers wurden die entsprechenden Verträge mit QuEST durch den geschäftsführenden Gesellschafter Vali Iancu im August unterzeichnet.

QuEST ist europaweit auf der Suche nach Unternehmen, die das bestehende Portfolio an Dienstleistungen inhaltlich und räumlich ergänzen. So kann mit der Investition in Rumänien nun besser auf „Best-Cost“ Ansprüche von Kunden reagiert werden. Oaklins Germany hat die Transaktion initiiert und QuEST in einem weiteren Kaufmandat beraten.

STIMMEN ZUR TRANSAKTION

Ajit Prabhu: „In unserem Bestreben, der vertrauenswürdigste Anbieter von Engineering-Lösungen zu bleiben, sind wir stets auf der Suche nach herausragenden technischen Talenten. IT Six hat umfassende Erfahrung mit Engineering-Software und eingebetteten Systemen in verschiedensten Branchen und diese strategische Übernahme wird uns helfen, unsere Lieferfähigkeiten in Europa zu stärken. Durch die Einbeziehung unserer kompetenten Teams auf der ganzen Welt werden wir unsere Führungsposition als bevorzugter Engineering-Partner halten können.“

Gerhard Hauk, Geschäftsführer von QuEST Global Deutschland: „Die Aufnahme von IT Six in unsere Organisation wird unsere Kapazität und Fähigkeit verbessern, unsere Kunden in verschiedenen Branchen zu unterstützen. IT Six wird auch unser Spektrum an Dienstleistungen erweitern und unsere Beziehungen zu bestehenden Kunden in Europa stärken.“

Vali Iancu, Gründer und Geschäftsführer von IT Six: „Wir sind begeistert von der Übernahme von IT Six durch QuEST Global. Der Zusammenschluss der zwei Unternehmen bedeutet großartige Möglichkeiten für unsere Kunden und Mitarbeiter sowie für Rumänien. Unser Potenzial in verschiedenen Vertikalen sowie die nachweisbare Fähigkeit und die skalierbaren Prozesse von QuEST werden außerordentlich starke Serviceangebote hervorbringen. Als globale Organisation sind wir dann in der Lage, neue und größere Kunden nach Rumänien zu holen, mehr hoch qualifizierte Ingenieurstellen zu schaffen und einen größeren Beitrag zur Wirtschaft zu leisten.“

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Ricoh zieht ins elbdreieck

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Ricoh bleibt dem Standort Hamburg treu und hat ca. 1.100 m² Bürofläche im elbdreieck (Breite Straße 61) angemietet. Die Vermittlung des Mietvertrages erfolgte durch Angermann. Der Einzug des Technologieunternehmens und führenden  Anbieters für Dokumentenmanagement, IT Services sowie kommerziellen und industriellen Druck soll im Februar 2018 erfolgen. Im Rahmen eines Shared-Desk-Konzepts werden vor Ort rund 60 moderne Arbeitsplätze zur Verfügung gestellt. Ausschlaggebend für die Anmietungsentscheidung waren die gut erreichbare Lage am Fischmarkt sowie die moderne Ausstattung des Gebäudes

elbdreick in Hamburg (Quelle: Angermann Real Estate Advisory AG)

 

 

 

 

 

 

 

Büroflächen in Hamburg finden

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Oaklins Germany berät USK Karl Utz Sondermaschinen beim Verkauf an Aumann

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Die Aumann AG („Aumann“), ein weltweit führender Hersteller innovativer Spezialmaschinen und automatisierter Fertigungslinien mit Fokus auf E-mobility, hat mit Wirkung zum 18. Oktober 2017 100 % der Geschäftsanteile an der USK Karl Utz Sondermaschinen GmbH („USK“) von den Familiengesellschaftern erworben. Aumann und USK werden gemeinsam knapp 1.000 Mitarbeiter in Beelen, Limbach-Oberfrona, Espelkamp, Berlin, China und den USA beschäftigen. Gemeinsam mit USKs Entwicklungs-, Konstruktions- und Montagekapazitäten sowie dem Know-how in Zukunftstechnologien, wie der Brennstoffzellenfertigung, erwartet Aumann eine erhebliche Unterstützung des Wachstumskurses im Bereich E-mobility.

Die Gesellschafter der USK Karl Utz Sondermaschinen GmbH wurden beim Verkauf exklusiv durch die Oaklins Angermann AG beraten.

Rolf Beckhoff, Vorstand der Aumann AG, zeigt sich nach der Übernahme hoch erfreut: „USK ist ein Automatisierungsspezialist mit tiefgreifender Prozesserfahrung für hoch anspruchsvolle Anwendungen. Nicht nur die technologische Kompetenz, sondern auch die Kultur des Unternehmens passen ganz hervorragend zu Aumann.“ Ludger Martinschledde, ebenfalls Vorstand der Aumann AG, ergänzt: „Mit Schlüsseltechnologien, beispielsweise im Bereich der Brennstoffzellenfertigung, bringt USK einen weiteren wichtigen Bestandteil für das Zeitalter der Elektromobilität in die Aumann Gruppe. Gemeinsam werden wir unsere führende Marktposition als Anbieter von Produktionslinien mit Schwerpunkt auf E-mobility weiter ausbauen.“

Markus Bartsch, Vorsitzender der Geschäftsführung von USK, betont: „Wir haben mit Aumann den idealen Partner gefunden, um den Wandel der Automobilbranche zur Elektromobiltiät sowie unsere internationale Expansion in den nächsten Jahren kräftig zu unterstützen. Als Technologieunternehmen passt Aumann ideal zur technologiegeprägten Kultur von USK.“ Holger Kühne, Geschäftsführer von USK, bekräftigt: „Für unsere Kunden eröffnen sich mit USK als Teil der schlagkräftigen Aumann Gruppe neue Fertigungstechnologien und eine internationale Aufstellung. Wir freuen uns darauf, zukünftig in Limbach-Oberfrohna und an Standorten auf der ganzen Welt zu wachsen.“ Weiterlesen

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Oaklins berät Jenoptik beim Erwerb von Five Lakes Automation

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Der Jenoptik-Konzern hat 100 % der Anteile an dem US-amerikanischen Unternehmen Five Lakes Automation  LLC (FLA) übernommen. Die entsprechenden Verträge wurden bereits im August unterzeichnet.

FLA mit Sitz in Michigan und 30 Mitarbeitern ist spezialisiert auf automatisierte Produktionsprozesse in der Automobilindustrie vom Design über die Soft- und Hardwaresteuerung bis hin zu Robot-Handling-Systemen und Transportvorrichtungen. Während Jenoptik Spezialist für effiziente, präzise und sichere 3D-Laser-Bearbeitung ist, bringt FLA umfassendes Know-how für das Handling der Werkstücke und die Integration der einzelnen Bearbeitungssysteme in automatisierte Prozesslinien mit. „Mit der Akquisition erschließen wir uns neues Wissen rund um die Produktionsautomation und neue Kundenkreise, denn wir können nun nicht nur ‚Stand-alone‘-Laseranlagen, sondern komplette Prozesslösungen aus einer Hand anbieten“, so Stefan Traeger, Vorstandsvorsitzender der JENOPTIK AG.

Die Oaklins Büros in Deutschland und in den USA haben gemeinsam potentielle Targets in den USA identifiziert und Jenoptik bei der Akquisition begleitet.

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Oaklins Germany berät QuEST beim Kauf von DETECH

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QuEST Global Engineering („QuEST“), Singapur, einer der führenden globalen Ingenieurdienstleister hat den Münchener Automobiltechnik-Spezialisten DETECH Fahrzeugentwicklung GmbH & Co. KG („DETECH“) erworben. Die Verkäufer, die geschäftsführenden Gesellschafter Rade Livic und Michael Feistle, haben die entsprechenden Verträge mit QuEST am 10. Juli 2017 unterzeichnet. DETECH ist für QuEST die perfekte Plattform, die Internationalisierung des Unternehmens und die vertikale Geschäftsausweitung in Deutschland umzusetzen.

DETECHs starke Präsenz in der deutschen Automobilindustrie ermöglicht es QuEST, in diesem Marktsegment zu wachsen, das bestehende Dienstleistungsangebot zu erweitern und großen Herstellern sowie bedeutenden Zulieferern anspruchsvolle Ingenieurdienstleitungen anzubieten. Zudem wird QuESTs internationale Präsenz auch deutschen Kunden grenzüberschreitend neue Chancen bieten. Nach der Übernahme der EDF in 2015 ist dies bereits die zweite Akquisition von QuEST im Automobilsektor. Weitere Akquisitionsmöglichkeiten werden weltweit geprüft.

Oaklins Germany hat QuEST in einem deutschlandweiten exklusiven Kaufmandat beraten. Gerhard Hauk, Managing Director bei QuEST Global Engineering Services, kommentiert die Transaktion: „Oaklins Germany hat erneut seine exzellente Einsicht in den Markt und tiefes Verständnis von QuEST’s Akquisitionsstrategie bewiesen, indem es uns Detech vorgestellt hat. Dies wird nicht nur unsere lokale Marktpräsenz fördern, sondern auch unsere Beziehung zur deutschen Automobilindustrie stärken. Oaklins Germany hat uns wieder geholfen, eine aufregende Transaktion erfolgreich abzuschließen.“

 

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Ciborius bezieht Büro in der Stuttgarter Willy-Brandt-Straße

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Die Ciborius Sicherheits- und Servicedienstleistungen GmbH hat ca. 325 m² Bürofläche in Willy-Brandt-Straße 50-54 in Stuttgart angemietet. Die Vermittlung erfolgte durch das Bürovermietungsteam von Angermann Stuttgart. Vermieter ist ein institutioneller Eigentümer.

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Berlins Weg zur internationalen Metropole und die Folgen für den Büromarkt

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In Berlin drehen sich die Baukräne

Der Dornröschenschlaf ist vorbei. Seit einigen Jahren ist die deutsche Hauptstadt erwacht und hat sich zum Magneten für deutsche sowie internationale Unternehmen entwickelt. Der deutlich angestiegene Zuzug von außen hat auch mit der veränderten Wahrnehmung zu tun. Mit Berlin verbindet man Attribute wie Kreativität, Innovationskraft und Dynamik. Treiber sind unter anderem die florierende Start-up-Szene sowie die vielfältige Wissenschaftslandschaft.

Durch die Vielzahl an zugezogenen Firmen und an Unternehmensgründungen stieg auch der Büroflächenbedarf zuletzt immer weiter. In den Jahren 2015 und 2016 wurden mit ca. 832.000 m² und ca. 871.000 m² vermieteter Bürofläche sogar neue Umsatzrekorde erzielt. Folgenlos blieb dieser Run auf einen attraktiven Platz in Berlin allerdings nicht. Parallel zu den hohen Vermietungsergebnissen meldeten die Immobilienmakler einen deutlichen Rückgang der zur Verfügung stehenden Büroflächen. Mittlerweile beläuft sich die Leerstandsquote auf 2,5 %, was als historisches Tief gelten muss. Dass für einen funktionierenden Markt eigentlich eine Leerstandsquote von mindestens 5 % benötigt wird, zeigt, wie prekär aktuell die Lage ist. „Viele haben lange die Augen davor verschlossen, dass die Entwicklung Berlins hin zu einer der zukunftsfähigsten internationalen Metropolen solche Begleitumstände mit sich bringen wird“, sagt Tibor Frommold, Vorstand der Angermann Real Estate Advisory AG Berlin.

Doch inzwischen hat sich der jahrelange Stillstand bei der Entwicklung von Büroneubauobjekten in rege Betriebsamkeit verwandelt. Immer mehr Projektpläne, die bislang nur in den Schubladen der Entwickler lagen, werden hervorgeholt und umgesetzt. „Die Pipeline an Neubauprojekten ist bis 2025 gut gefüllt, und schon jetzt werden viele der noch nicht existenten Büroflächen angemietet“, sagt Frommold. Für die führenden Maklerhäuser der Hauptstadt bedeutet das eine Veränderung ihrer bisherigen Arbeitsweise. So wird gerade massiv Aufklärungsarbeit bei Unternehmen betrieben, die bereits fünf Jahre oder länger ihre Büroflächen in 1-a-Lage nutzen, ohne dabei marktübliche Preise zu zahlen. „Unsere Aufgabe besteht darin, dem Mieter realistisch darzustellen, vor welchen Herausforderungen er steht, wenn der Mietvertrag ausläuft oder ein Umzug erforderlich ist, weil die Flächen zu groß oder zu klein geworden sind“, so Frommold. Dabei steht der Büromieter unter Umständen vor der Wahl, zum gleichen Mietpreis in eine schlechtere Lage zu ziehen oder aber in bester zentraler Bürolage zu bleiben und Mieterhöhungen von bis zu 10,00 €/m² in Kauf zu nehmen.

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